Hygienische Sicherheit
Ein Bottle-System für die Praxis – zum Schutz von Patienten und Mitarbeitenden
Unser Mytronic Bottle System wird dem geschärften Bewusstsein für hygienisches Betriebswasser in Dentaleinheiten in besonderer Weise gerecht. Die Praxis schützt Patienten und gesamte Teams durch einen wirkungsvollen Baustein in der Hygiene und Infektionskontrolle und sieht sich insbesondere auch für etwaige Begehungen gut gewappnet.

Abb. 1: MBS Komplettsystem
Patentiert und praxisfreundlich
In den vergangenen vierzig Jahren avancierte die Keimzahl im Betriebswasser von Behandlungseinheiten vom Nichtthema zu einem Schwerpunkt zahnärztlicher Hygiene und Infektionskontrolle. Aktuell geht der Trend zu Bottle-Systemen mit einem Plus in puncto Sicherheit und Handhabung. Selbstverständlich muss sich das Hygiene- Team einer jeden Praxis Gedanken über das eigene Betriebswasser machen. Denn bis zum Hausanschluss ist das Wasserwerk verantwortlich.
Eine Möglichkeit: das Betriebswasser wird während der Behandlung aus einem Bottle-System bereitgestellt und Turbinen, Zahnsteinentfernungsgerät (ZEG) etc. über die entsprechenden Schläuche zugeführt. Diese Version liegt im Trend, weil sie mit nur ungefähr einem Zehntel der Kosten eines herstellerseitig integrierten Aufbereitungssystems zu Buche schlägt.
Die Flasche ist sogar patentiert, wobei wesentliche Patentansprüche den Verschluss betreffen: Ein steiles Gewinde, mehrfach geschlitzt, ermöglicht es, die Flasche mit nur einer Handumdrehung von unten in den Flaschenkopf hineinzuschrauben. Sie drückt dabei oben auf eine Dichtscheibe. Diese rastet im Zuge der letzten 10 Prozent der Drehbewegung ein und setzt dabei automatisch die Beaufschlagung mit 2 bar in Gang.

Abb. 2 und 3: Mit (höchstens) einer einzigen Umdrehung lässt sich die Flasche, respektive der Druckbehälter, des Bottle-Systems an- und abschrauben.
Vordergründig handelt es sich um eine „Wasserflasche“; das Hygiene- Team befüllt sie mit Trinkwasser und versetzt dieses mit einem Produkt zur Aufrechterhaltung der Wasserqualität. Anschließend wird die Flasche an die Behandlungseinheit oder eine separate Vorrichtung angeschraubt.
Reduziersicherheitsventil
Durch das Einschrauben der Flasche wird der Druck von 2 bar automatisch beaufschlagt. Dieser Druck treibt das Wasser dann beispielsweise durch ein ZEG und hinein in den Mund des Patienten. Darum trifft die umgangssprachliche Bezeichnung „Flasche“ das Gefäß nicht hundertprozentig. Richtig wäre „Druckbehälter“.

Abb. 4: Ein Druckreduzierventil sorgt dafür, dass stets 2 bar anliegen.
Medizinprodukt der Klasse I
Die Mytronic Flasche, respektive Druckbehälter, inklusive Flaschenkopf, Steigrohr und weiteren Komponenten, ist ein Medizinprodukt der Klasse I und erfüllt alle Anforderungen der neuesten europäischen MDR (Medical Device Regulation).
Zu den entscheidenden Sicherheitsvorrichtungen zählt insbesondere ein Reduziersicherheitsventil, klein von den Ausmaßen, groß in der Leistungsfähigkeit. Es sorgt dafür, dass die Flasche stets mit dem vorgeschriebenen Druck von 2 bar beaufschlagt wird und bei 2,5 bar eine automatische Entlüftung erfolgt. Dank der Fertigung im Streckblas-Verfahren weist die Flasche keinerlei Nähte oder Verschweißungen auf, erweist sich als verformungsresistent bis 8 bar und würde erst bei knapp 15 bar bersten – alles durch einschlägige Tests abgesichert.
Eine Flasche ist ein ganzes Jahr lang verwendbar. Als Verschleißteil muss sie dann ausgetauscht werden. Dafür ist am unteren Flaschenrand der „Ablaufmonat“ aufgedruckt – so lässt sich das Austauschintervall sicher einhalten.

Abb. 5: Immer im Blick - der Ablauftermin für den rechtzeitigen Austausch der Flasche gegen eine neue.
Teil des Gesamtpakets vom Hersteller
Eine Besonderheit: Bei diesem Bottle-System ist jede Einzelkomponente validiert, inklusive einer minutiös beschriebenen Aufbereitungsvalidierung – ein spürbarer Vorteil.
Mehr zum Mytronic Bottle System finden Sie hier.